Risikogebiet Psyche: So überstehst du den Winter in einer Pandemie

Der Winter bringt zu den aktuellen Herausforderungen noch Dunkelheit und Kälte. Aber gerade das Fehlverhalten der anderen scheint in dieser Pandemie für große Frustration zu sorgen. Wie können wir uns also für die kalte Jahreszeit wappnen und was hilft gegen die Wut auf unsere Mitmenschen?

Unwort des Jahres: Corona-Winter

„Ihr habt vielleicht keinen Bock mehr aufs Coronavirus. Aber das Coronavirus hat Bock auf euch.“

Lars Fischer

Der schwarze BMW kommt mit quietschenden Reifen wenige Meter vor mir zum stehen. Ein großer junger Mann springt heraus, geht zielstrebig auf mich zu und baut sich vor mir auf. Mir bleibt in dem Moment nur eins: Ich frage ihn, ob er krank ist.

Das tue ich nicht, damit es klatscht (aber keinen Beifall), sondern weil ich an diesem Nachmittag im Sanitätsdienst bei der Corona-Teststelle arbeite. Und ich frage ihn also, natürlich höflich, nach COVID19-Symptomen. Das Problem sind auch gar nicht meine Fragen, sondern seine Antworten. Ja, er habe Husten. Ja, er habe leichte Atemprobleme. Ja, er habe etwas Fieber. Ja, er habe neuen Hautausschlag. Das ist gleich viermal falsch, denn wir dürfen in unserer kleinen Teststelle nur Menschen ohne Symptome testen, da sonst der gesamte Bereich desinfiziert werden muss. Diese Antwort gefällt ihm wiederum nicht. Beschwerden. Tumult. Security.

Das war also mein erster Kontakt zu einem sehr wahrscheinlich an COVID19 erkrankten Menschen. Im März hätte mich diese Begegnung wohl wochenlang verunsichert aber heute bleibe ich ruhig. Bedrohungen werden als weniger schlimm wahrgenommen, wenn man sich an sie gewöhnt hat. Es ist ein psychologisches Naturgesetz und es wirkt auch bei mir. Und scheinbar auch bei allen anderen in meinem Umfeld, denn auch wenn die aktuellen Zahlen bedrohlicher sind als im Frühling, so ist die Stimmung doch eine andere. Aber das ist nicht unbedingt besser:

„Die erste Hoch-Zeit Coronas wirkt im Rückblick so romantisch verklärt, wie wir Livestreams machten und spazieren gingen, stundenlang videotelefonierten, am Balkon applaudiert haben. Unser Leidenschaft ist verflossen, unsere vier Wände werden kleiner.“

El Hotzo

Auch wenn ich die erste Welle nicht als romantisch bezeichnen möchte, so war es doch eine besondere Zeit, die mir viel Schmerz aber auch viele Einsichten beschert hat. Stundenlang lief auch ich durch den Wald und habe mit Menschen telefoniert, von denen ich sonst höchsten mal ein Foto auf Instagram mit einem Pixelherz versehe. Es war eine seltsame Art der Verbundenheit im Leid, die sich jetzt nicht einstellen mag.

Das wahre Risikogebiet ist deine Seele

Ich bin hauptsächlich müde. So schrecklich müde. Von all den umgeworfenen Plänen, abgesagten Urlauben, von den verzweifelten Klagen von all den Bevölkerungsschichten und Berufsgruppen, die Probleme schildern, bei denen ich nicht im Traum gedacht hätte, dass sie existieren. Von den Einzelschicksalen, die an der Teststelle Stunde um Stunde auflaufen und denen ich Stunde um Stunde nur aufrichtig sagen kann „Das ist furchtbar. Es tut mir so leid. Nein, ich kann Ihnen leider nicht helfen. Nein, es hilft auch nicht, wenn Sie den Test selbst bezahlen möchten.“
Nicht genervt, aber müde.

Draußen ist Mist.

Und jetzt ist er da: der Winter. Dunkelheit, Kälte, Einsamkeit, Winterdepression. Das alles kann uns in den kommenden Monaten ganz schön zusetzen. Kann, muss nicht. Einige von uns werden mit ein paar heißen Bädern und Filmabenden ganz wunderbar über die Runden kommen, aber für diese Menschen schreibe ich keine Artikel. Die haben es gut und 10 Staffeln Friends.

Lass den Winter nicht einfach geschehen

Jetzt zu Hause einhyggen und hoffen, dass der Winter schnell vorbeigeht ist die denkbar schlechteste Option. Es braucht jetzt ein bisschen Vorbereitung deinerseits. Denn der Winter kann lang werden. Sehr lang. Und Leidensdruck plus Zeit ist wie Mundnasenschutz plus Brille: eine schlechte Kombination.

Wer sich vor diesem Winter fürchtet, braucht eine Strategie. Spontane Treffen mit Freund*innen werden kaum passieren, niemand nimmt dich mal eben mit auf ein Konzert oder kommt mit Kind und Kegel überraschenderweise zum Essen vorbei. Du brauchst verbindliche Verabredungen, am besten jede Woche mit dem gleichen Mensch zur gleichen Zeit, zumindest in einem Rahmen, der vertretbar ist. Du brauchst ein Bewegungsprogramm, dass du auch durchführen kannst, wenn Yoga und Gym schließen. Du brauchst jetzt einen Plan, was du tust, wenn zu Weihnachten keine Reisen möglich sind. Lass die Geschehnisse und Statistiken nicht einfach auf dich zurollen. Übernimm die Kontrolle über den Alltag so gut es eben geht. Und stütze dein Wohlbefinden nicht auf diesen einen Urlaub, der ja doch abgesagt werden muss.

Es sind neue Spielregeln und du hast alles Recht der Welt, deine Planung daran auszurichten. Mach weniger Kompromisse. Es ist ein verdammter Winter in einer verdammten Pandemie. Falls du deine eigenen Bedürfnisse sonst eher zurückstellst, solltest du dir spätestens jetzt erlauben, wirklich das zu tun, was du brauchst. Konzentriere dich auf die Menschen, die dir guttun und auf die Aktivitäten, die dich erfüllen. Die nächsten Monate ist genau gar kein Platz für Menschen und Hobbys, die du nur aus Gewohnheit oder falschem Pflichtgefühl in deinem Leben hast.

Viele Menschen verhalten sich falsch: Get over it

Ja, man kann an vielen Mitmenschen momentan verzweifeln. Ihre Partys sind ihnen scheinbar wichtiger als dein Leben. Die Maske unter der Nase zu tragen würde mit einer Handbewegung von einem Zentimeter den Unterschied zwischen Leben und Tod machen. Ich verlange nicht, dass wir das tolerieren. Aber ich glaube nicht, dass wir uns dieser Wut komplett hingeben müssen. Dabei kann es helfen, zwischen den zwei Ebenen von Wut zu unterscheiden.

Erstens gibt es den aktivistische, soziale, politische Wut. Medien und Menschen mit Reichweite können durch die Stigmatisierung von Fehlverhalten einen so großen sozialen Druck aufbaut, dass das Fehlverhalten reduziert wird. Das ist gut und wichtig, deswegen müssen wir auf dieser Ebene wütend bleiben. Auch im Kleinen kann unsere Wut für Veränderung sorgen, indem sie Energie freisetzt mit anderen eine Konfliktsituation zu eröffnen. Das Erkennungsmerkmal dieser Wut ist also, dass sie sich in Aktion übersetzen lässt. Ich werde niemals aufrufen, diese Art von Wut zu reduzieren, nur weil das Leben angenehmer ist, wenn wir uns um die Belange der Welt nicht mehr kümmern.

Was scheinbar alle anderen machen, während du zu Hause sitzt

Aber es gibt noch die intime Ebene der Wut und mit der bist du komplett allein. Ihr Haupterkennungsmerkmal ist, dass es kein Ventil für sie gibt. Sie begegnet dir, wenn du abends Nachrichten über das Fehlverhalten von anderen liest, Videos von überfüllten Bootpartys auf Twitter siehst oder Menschen ohne Maske im Supermarkt beobachtest. Dein Handlungsspielraum ist dann schlicht nicht existent oder so klein, dass du wahrscheinlich wenig tun wirst. Du kannst in solchen Momenten zwar bewusst in die aktivistische Wut wechseln, deinem Frust mitteilen und so am sozialen Druck mitwirken oder wirklich Menschen in Supermärkten versuchen zu belehren. Wenn du das tust: Super. Und viel Glück. In dem Moment verlässt du deine Ohnmacht. In den meisten Fällen, besonders im Alltag, tragen wir die Wut aber einfach mit uns herum. Und Wut ohne Aktion ist immer eine schlechte Idee. Sie schadet dir und hilft gleichzeitig auch noch niemandem.

Wenn ich mir die Nachrichten so durchlese, die mir Menschen in den letzten Tagen zu dem Thema geschickt haben, scheint die Frustration über andere im Alltag die größte Quelle negativer Emotionen zu sein. Das ist verständlich, aber wenig hilfreich. Außerdem scheint die Faszination, über die Verfehlungen der anderen zu lesen, sehr groß zu sein. Wir baden scheinbar in einer selbstgerechten Suppe aus Überlegenheit und Unverständnis. Plötzlich besteht die ganze Welt nur noch aus Idioten, und wir können es einfach nicht fassen aber auch nicht wegschauen.

Ich sage: Fass es! Es gab, gibt und wird immer Menschen geben, die gar keinen oder einen ganz anderen moralischen Kompass als du besitzen. Es zu fassen, also Akzeptanz, ist nicht gleichbedeutend mit Toleranz. Aber es reduziert deine Frustration im Alltag ganz erheblich. Es besteht kein Grund, dich mit diesen Meldungen intensiv zu beschäftigen, dich an Gesprächen über sie zu vehement zu beteiligen oder den ganzen Tag mit Wut im Bauch durch die Stadt zu laufen. Es zu fassen zerstört die Faszination für diese Inhalte. Kopfschütteln und Ablehnung: klar, gönn dir. Aber glaube nicht, dass du irgendwas bewirkst, wenn du deine ganze Aufmerksamkeit auf diese Menschen richtest.

Das Böse, das du verstehst, verliert seine Bösartigkeit

Du kannst dich auch in Nachvollziehbarkeitsbasierter Wutreduktion (NBWR) üben, ein herrlich sperriger Begriff, den ich schon lange versuche durchzusetzen. Aber so richtig klappt das noch nicht. Seltsam.
Ich bin der festen Überzeugung, dass wir uns die Welt oft zu einfach machen, indem wir Menschen voreilig in Gut und Böse aufteilen. Gerade in dieser Pandemie ist das ja sehr leicht.

Wenn wir aber etwas offener für die Beweggründe unserer Mitmenschen werden, also verstehen, warum sie sich so verhalten, können wir eine enorme Menge Hass auflösen. Dann sind diese Menschen nämlich keine egoistischen Monster, denen Partys wichtiger sind als dein Leben, sondern Menschen mit Bedürfnissen, die andere als unsere sind, in Situationen, in denen wir nicht sind. Überleg doch mal, warum Menschen sich verhalten, wie sie das tun. Du wirst wenig Bösartigkeit finden. Und viele Beweggründe, die dir vielleicht fremd sind, aber die du zumindest verstehen könntest.

Zum Beispiel die Reaktanz, also die Aufwertung der eliminierten Alternative: Viele Menschen sehnen sich nach Veranstaltungen, nicht, weil sie ohne Rücksicht auf Verluste feiern wollen, sondern einfach, weil sie verboten sind. Das ist keine Bösartigkeit, sondern ein völlig normales, psychologisches Phänomen. Oder sozialer Druck: Menschen tun fast alles, um Teil ihrer „Herde“ zu sein. Sie ist durch und durch identitätsstiftend und Identität ist eine der wichtigsten Motivationen des menschlichen Handelns.

Lieber Jalousien entstauben, als andere Menschen zu verurteilen

Es kann fast Spaß machen, zu recherchieren, warum Menschen das Falsche tun. Alles, was dir hilft, folgendes zu sagen, ist aktuell wertvoll: „Okay, diese Leute lassen sich gerade von archaischen psychologischen Prozessen leiten oder sind einfach sehr unachtsam, aber wollen auch nicht bewusst Menschen töten. Das finde ich ignorant und falsch, aber ich verstehe immerhin, warum sie so sind.“

Nochmal: Diese Methode sorgt nicht dafür, dass wir nachlässiger werden und Fehlverhalten tolerieren. Im Gegenteil. Wenn wir unsere mentalen Ressourcen in Momenten, in denen wir ohnehin nichts ändern können, schonen, haben wir viel mehr Energie für echten Einsatz. Wenn wir nicht aus Hass und Verbitterung handeln, sondern ganz fokussiert unsere Wut für Aktionen aufheben, werden wir viel mehr erreichen. Das ist keine Ignoranz, sondern nötiger Selbstschutz und Ressourcenschonung.

Selbstfürsorge ist Desinfektionsmittel für dein Herz

Das sind alles sehr theoretische Überlegungen, die dir im Alltag mal mehr und auch mal weniger helfen werden. Die eigenen Glaubenssätze aber einmal auf ihre Sinnhaftigkeit abzuklopfen, kann nicht schaden.

Von uns für dich: Ein guter Winter

Praxisbezogener wird es jetzt: Ich habe viel über Bedürfnisse und Planung gesprochen. Das klingt schön und ist leicht geschrieben, deswegen möchte ich dir auch ein Werkzeug an die Hand geben. Wir haben einen neues Buch für die nächsten Monate entwickelt. Es ist ein Krisentagebuch, heißt Ein guter Winter und ist kostenlos verfügbar. Lade es einfach herunter, drucke es aus, und bringe so vielleicht etwas Selbstfürsorge in dein Leben.

Ein guter Winter ansehen

Ich weiß, das ist alles nicht viel. Ziel der Tipps und des Tagebuchs ist es auch nur, dich für die möglichen Herausforderungen ein bisschen zu sensibilisieren, bevor der Winter seine kalten Füße unter die Decke deiner seelischen Gesundheit schiebt.

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über

Jan Lenarz ist Gründer und Geschäftsführer von Ein guter Plan. Er engagiert sich politisch für mentale Gesundheit und schreibt über Achtsamkeit, Depression und Burnout. Entspannen kann er trotz aller Expertise beim Thema Stressvermeidung am besten im Fitnessstudio und keiner weiß, was da schiefgelaufen ist.

19 Kommentare zu “Risikogebiet Psyche: So überstehst du den Winter in einer Pandemie

  1. Lieber Jan,

    Danke für deine klugen Worte. Heute auf dem Markt und in den Öffis habe ich ein paar Mal den Kopf geschüttelt und im Supermarkt auch einmal versucht zu schlichten. Puh, das ist bei so viel negativer Energie echt ein Kraftakt. Die Menschen mit ihren Bedürfnissen zu verstehen, ist ein toller Ansatz, der mich aus der Gewaltfreien Kommunikation bekannt ist. Es hilft, um nicht ständig mit Wut und Ärger im Bauch herumzulaufen. Es geht ja dabei nicht darum, sich das Verhalten der anderen schönzureden. Außerdem bin ich auch nicht perfekt. “Ein gute Winter” begleitet mich nun schon seit dem 01.11.2020. Gerade habe ich die nächsten Seiten ausgedruckt. Dank seiner Struktur kann ich gut reflektieren und etwas Ordnung in mein Gedankenchaos bringen. “Ein gute Plan” wird mich 2021 begleiten und “Ein gutes Gefühl” wird verschenkt. Danke für eure großartige Arbeit und die vielen hilfreichen Denkanstöße.

  2. Hallo,
    ein ganz toller und vor allem wichtiger Beitrag, der nicht nur bei für diesen besonders harten Winter gut tut.
    Ich würde das kleine Heftchen “Ein guter Winter” auch direkt bestellen, wenn es als Printversion angeboten werden würde. Habe mir jetzt mal ein paar Tagebuchblätter ausgedruckt.
    Viele Grüße Annika

  3. Lieber Jan,
    danke für Deinen Artikel mit den unterschiedlichen Sichtweisen und Anregungen! Er spricht mir aus der Seele! Und “Ein guter Winter” werde ich auf jeden Fall weiterempfehlen – Soulfood pur!

  4. Hallo Jan,
    vielen Dank für Deinen Artikel! Genau das ist es, was wir jetzt brauchen.
    Gerade aus der Papa-Perspektive im Familienalltag gilt es positiv zu bleiben und nach vorne zu schauen.

    LG, Richard von der papammunity.de

  5. Klasse Text! Tausend Dank dafür, dass du Dinge dieser enormen Wichtigkeit in Worte fasst und sie anderen zuteil werden lässt!

  6. Jetzt bin ich noch mehr motiviert den Penny vor der Haustüre mit stickern zu bekleben, die auf lustige art und weise zeigen wie man sich nicht verhalten soll. Danke.

  7. Lieber Jan,

    ich weiß gar nicht was ich schreiben soll, aber Du und auch Deine Kolleg*innen hier auf dem Blog finden immer wieder die richtigen Worte. Worte, um zu beschreiben, was mich bewegt. Worte, um deutlich zu machen, was da draußen passiert. Worte, um mir bewusst zu machen, um was es geht: Achtsamkeit – und das als allererstes mir gegenüber.

    Ich freue mich sehr, dass Ihr den Verlag aufrecht erhalten konntet und drücke fest die Daumen, dass Euch dies auch weiterhin gelingt. Gerne trage ich dazu bei, indem ich Eure Produkte kaufe und Werbung für Euch mache.

    Und jetzt aus tiefstem Herzen: DANKE – für alles!

    Viele Grüße

    Tanja

  8. Hallo Jan, vielen Dank für diesen Beitrag. Für mich ist es wichtig, immer wieder an diese psychologischen Prozesse erinnert zu werden. Eigentlich weiß ich rational sehr viel darüber. Uneigentlich vergesse ich diese Dinge aber regelmäßig, wenn meine Emotionen das Regiment übernehmen und ich mich maßlos aufrege. Es heißt immer, Einsicht sei der erste Schritt zu Besserung. Das Blöde ist, dass es mit einmaliger Einsicht nicht getan ist. Es ist wie früher beim Blockflötelernen: üben, üben, üben 🙂

  9. Laura Kibelka

    Moin aus dem sonnigen Westen Hamburgs,

    mich haben deine Zeilen sehr berührt, denn du hast Worte für meinen diffusen Gefühlszustand gefunden – ihnen ein Ventil gegeben.
    Viel wichtiger noch mich wachgerüttelt mich nicht in diese Lethargie reinzugeben und alles über mich ergehen zu lassen, sondern JETZT aktiv zu werden. JETZT meine mentale Gesundheit zu stärken! Ich schätze deine Arbeit sehr und es fällt mir schwer Worte zu finden, die meiner Dankbarkeit gerecht werden können.

  10. Weil es mir gerade an Worten mangelt, ich aber eine Portion Liebe für diese großartigen Zeilen hier lassen möchte;
    Von Herzen – DANKE!

  11. Lieber Jan,
    vielen Dank für deinen schönen und berührenden Artikel. Ich teile deinen Blick, auch wenn bei mir gerade nicht die Wut, sondern eher das Gefühl der Ohnmacht dominant ist. Ich danke dir von Herzen für den wunderbaren Wegbegleiter “Ein guter Winter”. Wahre Größe zeigt sich in den Momenten, in denen man das Glück der anderen über sein eigenes stellt. In denen man lieber gibt als nimmt, weil am Ende auch genau das zu einem zurückkehrt. Liebe Grüße, Sabrina

  12. Ich finde es wirklich toll, dass ihr uns “ein guter Winter” mit auf den Weg gebt! Haltet durch und 1000 Dank

  13. Ihr Lieben, danke für dieses tolle und auch noch kostenlose Tagebuch. Ich nutze seit 2016 EIN GUTER PLAN. Unter Winterdepression leide ich jedes Jahr…jetzt mit Corona noch viel mehr. Da hilft ein strukturierter Tagesablauf, viel Selbstfürsorge, und achtsame Treffen mit Freunden zum Meditieren und Waldbaden … Mit Fokus auf die kleinen schönen Dinge, die uns trotz allem immer wieder begegnen. Danke. Namaste

  14. Hallo Jan! Ich danke euch so sehr für “Ein guter Winter”… Du kannst es dir gar nicht vorstellen… Zwar befinde ich mich z.Z. in einem südlichen Eckchen der Kugel – wo bald der Sommer beginnt – aber wo auch schreckliche Zeiten auf uns zu kommen (und ich bin eine Optimistin, aber Realität ist Realität). Ich lebe in Argentinien, unterrichte Deutsch als Fremdsprache. Euer Tagebuch werde ich meinen Schülern empfehlen. Es tut uns allen bestimmt ganz gut 🙂 – Ich bedanke mich so sehr für eure Großzügigkeit ♥ Sei fest umarmt!

  15. Hi Jan!

    Deine Gedanken sind absolut treffend. Leider geht der Link zum Guten Winter nicht? Ich würde mich sehr freuen über die Tips und das Tagebuch um die kommende Zeit bewusster und mit mehr Überblick erleben zu können. LG Pasy

  16. Hey Jan,
    Dein Beitrag hat mich sehr berührt. Du hast bei mir (ich bin sicher, nicht nur bei mir) einen Nerv getroffen, ganz offensichtlich. Deine Gedanken sind genau das, was ich die ganze Zeit mit mir herum trage. “Ein guter Winter” ist eine wunderbare Idee. Danke!

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