Wie es sich anfühlt, 250.000 Bücher zu verkaufen

Wie es sich anfühlt, 250.000 Bücher zu verkaufen
2. September 2020 Jan Lenarz
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In Achtsamkeit, Interna, Verlagsbranche

Fünf Jahre Ein guter Plan: Was als kleine Idee aus Eigenbedarf entstand, ist heute Deutschlands beliebteste Marke für Achtsamkeit. Warum es bei uns wenig nach Achtsamkeit aussieht und es an ein Wunder grenzt, dass es uns noch gibt, erfährst du in diesem Rückblick über eine nicht immer achtsame Zeit.

Machen wir hier Kalender, oder strecken wir Kokain?

Als der Notar unser Büro betritt, weiß ich nicht, ob ich mich schämen oder lachen soll. Da steht dieser große Mann mit dünner Brille, langem Trenchcoat und glänzendem Aktenkoffer also in unserem Konferenzraum und diese personifizierte Pflichterfüllung wirkt herrlich deplatziert in dieser Bruchbude, die wir Verlag nennen.

Die Dielen, die schon so kaputt sind, dass man beim Betreten einbrechen würde, sind mit Stühlen verstellt. Die einzige Lichtquelle ist eine traurige Glühbirne, die so unmotiviert von der Wand hängt wie die Blätter der von der Straße geretteten Yuccapalme. Ob wir hier wirklich Kalender schreiben oder doch eher Kokain strecken ist auf den ersten Blick wohl nicht ganz eindeutig.

Der Rest des Büros sieht nicht besser aus: Selbstgebaute, wackelige Tische, Fenster, die nur noch halb im Rahmen hängen, aus der Fassung gebrochene Rollladen. Überall stehen Bierkisten, Bücher stapeln sich nicht nur scheinbar, sondern tatsächlich ohne System in allen Ecken. So arbeiten also Menschen, die sich dem Thema Achtsamkeit verschrieben haben? Kein durchgestylter Yogaraum, keine Obstschalen, keine teuren Vitra-Sofas. Ich frage mich, ob unsere Arbeitsräume wohl gegen geltende Arbeitsraumbestimmungen verstoßen und Notare so etwas melden müssen.

Schon 250.000 achtsame Nutzer*innen

Der Notar staunt: So wenige Menschen, so kleine Tische, ein abgerocktes Zimmer in einer kleinen Altbauwohnung in Berlin-Neukölln weit weg von jedem Szenekiez. Aber kein Büro ist bezeichnender für unsere Arbeit. Es ist sicher nicht perfekt, aber unaufgeregt, echt und eben gut genug. Niemand, die*der an unserem Fenster vorbeiläuft, hat Angst anzuklopfen und Hallo zu sagen. So soll es sein.

Wahres unternehmerisches Selbstbewusstsein basiert nicht auf strahlenden Firmensitzen und Glaskühlschränken voller Craft-Biere. Bei uns gibt es stattdessen selbstgebackenen Kuchen und frische Säfte aus dem teuersten Gerät in diesem Büro: Ein Entsafter, der aber auch nur die Leihgabe einer Mitarbeiterin ist. Aber, und das ist ja das Wichtigste: Es ist einer meiner absoluten Lieblingsorte auf diesem Planeten. Er hat die Energie unserer Arbeit eingebrannt wie das Essen von letzter Woche auf dem alten Elektroherd in der Büroküche.

Und genau diese Energie hat uns ziemlich genau heute, ziemlich genau am fünften Geburtstag von Ein guter Verlag, zu ziemlich genau unserem 250.000sten verkauften Exemplar von Ein guter Plan verholfen. Grund genug für ein großes Fazit, so wie ich es schon vor knapp zwei Jahren zum 100.000sten Exemplar getan habe.

Jeden Fehler machen, den es gibt

„Wir machen hier im Verlag ja echt keinen Fehler zweimal. Aber wir geben uns verdammt noch mal viel Mühe, wirklich jeden Fehler einmal zu machen.“ Das sagte neulich unser Head of Marketing Julia und irgendwie hat sie ja Recht. Kein Jahr verlief bisher glatt und kein Jahr ist bisher vergangen, indem ich nicht mindestens einmal dachte, dass es das mit uns war. Die Lowlights der letzten zwei Jahre:

  • Allein letzte Saison, als es ein Druckproblem nach dem nächsten gab und sich die Lieferung einfach immer mehr verzögerte. Nennt mir einen Verlag, der datierte Terminkalender statt im Spätsommer erst im Dezember ausliefern kann und das übersteht. Monatelang haben wir nichts anderes getan, als Entschuldigungsmails zu schreiben, Großhändler zu vertrösten, wütende E-Mails zu beantworten, Bestellungen zu stornieren und Gutscheine zu verschicken.
  • Wegen eines dummen Fehlers bei der Produktkennzeichnung löschte Amazon eines Tages plötzlich all unsere Produkte, samt Bewertungen, die wir über Jahre mühsam gesammelt hatten. Wie kann man sich auf solche Probleme vorbereiten? Wie geht man damit um, wenn man sowas abends liest und weiß, dass gerade 40 % des Umsatzes für immer vernichtet wurden? Wie erholt man sich von sowas?

Links das Original, rechts die Raubkopie (gefunden auf Amazon für 9,90€)

  • Oder all die Plagiate, die gefühlt alle 6 Minuten fünf Minuten auf dem Markt erscheinen. Einerseits gibt es inzwischen waschechte Raubkopien, womit ich wirklich niemals gerechnet habe. Andererseits fahren Konkurrenten seit einiger Zeit hochprofessionell gesteuerte Kampagnen gegen uns, kaufen im großen Stil und immer wieder unsere Bücher, bewerten diese negativ und lassen dann eine ganze Armee an Mitstreiter*innen diese gefälschten Bewertungen als „hilfreich“ bewerten, damit sie wirklich das Erste sind, das die Kund*innen bei uns lesen. Über diese Machenschaften könnte ich ein ganzes Buch schreiben, inklusive unserer ganzen Bemühungen, sich in diese Fälscherbanden einzuschleusen und sie auf frischer Tat zu ertappen. Dazu aber demnächst mehr. Es ist ein echter Wirtschaftskrimi.
  • Oder ganz aktuell: Die Banderole, die Ein guter Plan verschließt, geht im Karton manchmal auf und ruiniert mit den Kleberresten das Leinen der Bücher. Wie findet man raus, wie viele Bücher betroffen sind und was wird uns das kosten? Dieser konstante Strom an Problemen, auf die man sich nicht vorbereiten kann, ist irgendwann einfach zermürbend.
    Es würde mich nicht wundern, wenn wir nächstes Jahr selbst gar keine Fehler machen und Ein guter Plan 2022 in Empfang nehmen und alle Kartons leer sind, weil unser Leim leider Papier zersetzt. „Tja, sowas haben wir noch nie gesehen. Höchst außergewöhnlich!“ werden die Wissenschaftler*innen sagen.

Und dann hat man sich irgendwie zusammengerauft, hat die Saison überstanden, hat mal rechtzeitig alle Bücher in den Druck gegeben, hat zumindest ein paar gefälschte Bewertungen anwaltlich löschen können und ein paar Plagiate verboten, atmet einmal richtig durch und sagt sich: Das wird unser Jahr! Dieses Jahr kann nichts schiefgehen! Und was macht das Leben? Schickt eine Pandemie. Aha. Okay.

Vielleicht soll es einfach nicht sein. Das klingt sicher etwas melodramatisch, aber mein erster Gedanke, als mir im März klar wurde, was da gerade auf uns zurollt, war: Ich kann nicht mehr. Ich brauche jetzt ein Jahr, in dem einmal alles rund läuft und das wird es nicht geben. Ich kann nicht nur nicht mehr, ich will auch nicht mehr.

Wir sagten alle neuen Titel ab und reduzierten die Auflage für Ein guter Plan massiv. Ich war mir sicher: 2020 überstehen wir nicht.

Die Woche, die alles änderte

Als Verfechter des Stoizismus überlegte ich möglichst gefasst, was ich tun kann, um diesem kleinen Verlag einen gebührenden Abschied zu bescheren. Was soll das Erbe von Ein guter Plan sein? Wie verabschiede ich diese Firma mit Stil? Und ich tat das, was ich am besten kann: Ich schrieb meine Ideen auf, wie Achtsamkeit helfen kann, die aufkommende Corona-Krise möglichst gefasst zu überstehen. Und damit begann eine Welle der guten Dinge, die mir rechtzeitig klargemacht hat, dass das Positive weiterhin stark überwiegt und ich das bloß vergessen hatte. Wer ständig Brände löscht, achtet nicht auf die Häuser ohne Flammen.

  • Mein Artikel 11 Tipps, wie man entspannt durch die Pandemie kommt war wahrscheinlich einer der ersten, jedenfalls ganz sicher einer der meistgelesenen Artikel zur psychologischen Seite der Krise. Anstatt der üblichen 5.000 Leser*innen meiner Texte waren es plötzlich 250.000. Unser Umsatz wuchs nicht nur dadurch, sondern auch ganz besonders, weil viele Nutzer*innen unserem Aufruf gefolgt waren, uns mit einem Kauf zu helfen. Diese Unterstützung kam genau richtig. Und dann wurde es noch verrückter: Statt, wie sonst, erst irgendwann im Winter die Kalender fürs nächste Jahr zu bekommen, erreicht uns eine E-Mail: Alle Bücher sind fertig und auf dem Weg zu uns. Mitte Juli. Der Verkauf läuft bereits. Amazon entsperrte fast zeitgleich all unsere Produkte, sogar einige Bewertungen waren noch da. Kurz darauf wurden wir für den wichtigsten deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert, gewannen zwei Tage später den German Design Award, dann den Eco Design Award und schafften es ins Finale von Die schönsten Deutschen Bücher. Und dann war klar: Hey, so schlecht waren die letzten Jahre gar nicht. Im Gegenteil.

Unsere Besucherzahlen erinnern an den Verlauf einer aktuellen Pandemie

  • Mein persönliches Highlight: Wir haben unseren Planern ein komplettes Redesign spendiert und haben alle Nachhaltigkeitsaspekte konsequent zu Ende gedacht: Klimaneutrale Produktion, Altpapier, veganer Leim, Farben aus Pflanzenöl, kein Einschweißen in Folie: Wir haben innerhalb eines Jahres Ein guter Verlag zu einem der ökologischsten Verlage des Landes umgebaut und darauf können wir sowas von stolz sein. Das Feedback der Kund*innen kann man nur als überwältigend bezeichnen.
  • Wir haben eine einfache, aber kluge App entwickelt, die zwar erst in den kommenden Monaten ihr ganzes Potenzial entfalten wird, aber jetzt schon für viele Nutzer*innen eine sinnvolle Ergänzung zu unseren Büchern darstellt. Anfangs schienen die Bemühungen wie vertane Liebesmüh: über zwei Jahre Entwicklung, zigtausend Euro Kosten und wenig Funktion. Aber so langsam zeichnet sich ab, dass die App doch ein echtes Alleinstellungsmerkmal ist. Die automatisierte Auswertung von möglichen Burnout-Anzeichen kann für manche Nutzer*innen genau den richtigen Anstoß bringen, besser auf die eigenen Bedürfnisse zu achten.
  • Unser Team ist nicht nur gewachsen, sondern auch zusammengewachsen. Während wir die ersten Jahre schlicht um unsere Existenz kämpfen mussten, haben wir inzwischen Zeit und Ressourcen wirklich viele schöne Ideen kreativ umzusetzen, Unternehmungen als Team zu machen und einfach größer zu denken. Wahrscheinlich ist es normal, dass man als frischer Gründer jeden Aspekt der Arbeit kontrollieren oder am besten selber machen will. Aber zu sehen, was sich für ein Bollwerk an Fähigkeiten entfaltet, wenn ich diese wunderbaren Menschen einfach ihr Ding machen lasse, fasziniert mich jeden Tag aufs neue. Natürlich sind sie viel qualifizierter als ich. Deswegen sind sie ja im Team.

Achtsamkeitswanderung mit Alpakas

  • Es zeichnet sich nun deutlich ab, dass nicht nur einzelne Erfolge wie Crowdfunding oder bestimmte Blog-Artikel für unseren Wachstum verantwortlich sind, sondern wir einfach seit fünf Jahren gute Arbeit leisten und nun scheinbar eine unsichtbare Mauer durchbrochen haben. Die Verkäufe gehen konstant nach oben, unser kleines Netzwerk an Buchhandlungen wächst und wächst, unser Instagram-Kanal hat es innerhalb eines Jahres von 35.000 auf 120.000 Follower*innen gebracht und bereits abgesagte Titel werden wir nun doch voller Vorfreude angehen.
    Genau so habe ich mir das immer vorgestellt: Ein motiviertes Team arbeitet gemeinsam an den Titeln, auf die es Lust hat und unsere Nutzer*innen schenken uns für unseren Einsatz so viel Wertschätzung und Liebe, dass es vollkommen klar ist, dass all die Probleme, die wir hatten, haben und ganz sicher in Zukunft haben werden uns nicht wirklich aufhalten können.

Aber aufhalten, auf dem Weg wohin? Wer uns schon ein bisschen länger kennt, weiß, dass es keine hohle Marketing-Phrase ist, wenn wir sagen, dass Gewinnmaximierung nicht unser Ziel ist. Unser Weg hat so gesehen kein echtes Wohin. Wir haben keine Kennzahlen, die wir erreichen wollen oder müssen. Ja, angeblich der Kardinalfehler schlechthin, wenn man Business-Coaches fragt, aber das ist mir sowas von bums. Wenn ich in zwei, drei oder zehn Jahren den Artikel „Wie es sich anfühlt, 500.000 Bücher zu verkaufen“ schreiben werde, werde ich auch dann Erfolg nicht an Umsatz messen. Sondern an all den bescheuerten Problemen, die wir überstanden haben und all den verrückten Begebenheiten, die wir erlebt haben. Na gut, möglicherweise auch daran, dass wir dann vielleicht ein Büro haben, durch dessen Dielen man nicht mehr in den Keller bricht.


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Willst du uns etwas für die kommende Zeit mit auf den Weg geben oder einfach mal Hallo sagen? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

Comments (22)

  1. Christine 5 Tagen vor

    Danke für diese tollen Worte!!
    Ich habe mit „Ein guter Plan“ vor 2 Wochen meine Masterarbeit pünktlich abgegeben und die Zeit neben Kindern, Arbeit und Corona ohne nachhaltige Schäden achtsam – trotz 2 mal Daten radieren ;) – überstanden. Und viel wichtiger noch habe ich wie ihr in dieser Zeit einen wichtigen Kern der Achtsamkeit verinnerlicht: es geht eben nicht nur darum, immer möglichst gechillt zu sein, sondern alles anzunehmen, wie es im Leben eben kommt. Und dennoch nicht alles zu akzeptieren, sondern die Dinge zu ändern, die ich jetzt gerade ändern kann. Vielen Dank für eure Unterstützung!!!!

  2. Judith 7 Tagen vor

    Was für ein inspirierender und echter Artikel. Schön, dass es euch gibt!

  3. Tini 2 Wochen vor

    Danke euch für alles – tolle Bücher, aufmunternde Worte und so viel positive Energie. Ihr habt inzwischen so viele überzeugte Kunden*innen, dass es fast schon egal ist, ob Amazon eure Bewertungen „verschluckt“ hat – ein so tolles Produkt wird verschenkt/empfohlen und findet so den Weg zum nächsten. Macht auf jeden Fall weiter, denn eure Bücher tun verdammt gut.
    P.s.: Kennzahlen sind wichtig, aber es müssen die richtigen sein und „Umsatz“ ist nie eine ideale Zielgröße um wahrhaft Großes zu leisten. Umsatz sollte lediglich Mittel zum Zweck sein, damit ihr weiterhin so tolle Arbeit leisten könnt

  4. Jitka Stelter 2 Wochen vor

    Ich finde euch e i n f a c h WUNDERBAR!! Planer für 2021 habe ich bereits.. Weiter so bitte!!

  5. Nina 2 Wochen vor

    So schöne Worte! Und so Ehrlich…Das macht euch aus. Von Anfang an! Ich begleite euch seit dem Crowdfounding und habe jeden einzelnen Guten Plan geliebt!!! Ich frage mich nun, welche Farbe ich mir für 2021 aussuche… ;-)

  6. Sophie Wirth 2 Wochen vor

    Herzlichen Glückwunsch zu all dem, was Ihr bereits erreicht habt! Dein Beitrag macht mir echt Mut. Ich bin selber selbstständig [gekürzt] und hatte auch schon mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. Ich verwende Ein Guter Plan seit mittlerweile 3 Jahren. Und es ist auch schon zum regelmäßigen Weihnachtsgeschenk für meine MitstreiterInnen geworden. Wir folgen Euch auf Instagram und lesen Eure Beiträge, Newsletter, etc. Wir finden es echt toll, was Ihr macht. Weiter so, und auf keinen Fall aufgeben!!!

  7. Sarah 2 Wochen vor

    Mit dem Planer für ’21 gehe ich in mein viertes Jahr guten Planens. Gerade die Achtsamkeitstipps riefen mich oft zum umdenken und reflektieren auf und bescherten mir unzählige “Ahas” und “Na klars”.

    Danke für eure Mühen und eurer unaufhaltsames Weiterentwicklungsbestreben. Auf die nächsten Jahre!

    Liebe geht an euch!

  8. Jeannette 2 Wochen vor

    Herzlichen Glückwunsch zu dieser Wahnsinnsleistung und ein ganz großes DANKESCHÖN, dafür das es euch gibt und Ihr auch weiter dranbleibt! Seit 5 Jahren liebe ich nun euren Planer und freue mich über jede Weiterentwicklung – man merkt einfach, dass sie nachhaltig gereift sind! 2021 Family ist bereits bestellt und es fühlt sich wie immer gut an, einen Guten Plan fürs nächste Jahr zu haben! ;-) (Da packen wir jetzt auch den Rest von 2020 noch mit links…)

  9. Christina 2 Wochen vor

    Liebes Team!
    Hinter euren Produkten, eurer generellen Präsenz steckt so viel Authentizität, Mut und Leidenschaft. Bitte beschreitet euren Weg, den ihr gehen wollt, weiterhin! Auch wenn ich oft vergesse, die Ampel jeden Tag auszufüllen, so gibt es mir bereits ein gutes Gefühl, nur über das raue Cover zu streichen, die schöne Farbe zu betrachten und auf dem weichen Papier meine Termine einzutragen sowie das wöchentliche Quote und Thema der Woche zu lesen. <3

  10. Conni 2 Wochen vor

    Ach ihr lieben Menschen, ich könnte so viel schreiben aber ein tiefes und inniges DANKE dafür, dass ihr so toll und einzigartig und großartig und echt und und…einfach danke!

  11. Frank 2 Wochen vor

    Moinsen,
    Glückwunsch zum Fortbestehen und Weitermachen.

    Richtig toll finde ich, dass Ihr offenbar die grüne Farbe auf den Seiten zu einem freundlichen Ocker überarbeitet habt. Jenes Grün war einer von zwei No-Go-Gründen, dass ich den gekauften Planer von Euch vor einiger Zeit sofort weiter geschenkt habe! Auch wenn Euer Planer aus einem weiterne Grund leider nicht für mich passt, seid Ihr der einzige Newsletter, den ich nicht wieder abbestellt habe (vielleicht weil ich immer noch hoffe, dass wir noch mal beim Superduper-Planer zusammen kommen oder liegt es nur daran, dass Ihr einfach so nett rüberkommt? Oder beides?) und der zumindest quergelesen wird. Ihr schafft es irgendwie, “Ein Guter Verlag” als ein Projekt dazustellen, bei dem man das Gefühl hat, dazuzugehören, dass es ein “Wir” ist. Und das finde ich gut, wichtig und wegweisend in diesen Zeiten.

    Was Ihr (und ein paar andere gute, junge Kalender-Macher) aber auch geschafft habt, ist den Papierkalender neu erfunden zu haben. Ihr habt einen erfreulichen Kundenstamm, obwohl es mehrere große Kalender-Marken gibt und dazu noch manche lieblosen Produkte in Supermärkten säckeweise zu Schulanfang und Jahreswechsel rausgekloppt werden. Was Euch da gelungen ist, versteht man erst, wenn man mal anfängt, die Zeitplaner-Giganten der 1980er und 1990er Jahre zu gurgeln. Sie sind fast alle weg! Und ich finde, dass Ihr dafür besonders dankbar sein könnt — dass Ihr offen und achtsam genug wart, um diese brachliegende Marktlücke zu entdecken, erfolgreich zu entstauben und zu besetzen.

    Alles Gute für die nächsten Jahre!

  12. Nicole 2 Wochen vor

    Herzlichen Glückwunsch zu 250.000 verkauften Exemplaren!
    Ich habe Ein guter Plan erst heuer entdeckt und möchte gar nicht mehr ohne sein. Die Bücher sind wirklich außergewöhnlich und helfen mir mich nicht von meinem stressigen Job zermürben zu lassen :)

    Den Plan für 2021 hab ich schon, macht weiter so!

  13. Tine 2 Wochen vor

    An all die Menschen meines Lieblingsverlags,
    ich habe schon manchen Planer von euch “zerliebt” und bin froh, dass ihr auch dieses Jahr nicht nur übersteht sondern sich eure Arbeit auszahlt. Herzlichen Glückwunsch!
    Für eure Planungssicherheit: Ich schließe auch gerne ein Abo für die nächsten Jahre ab. Und so lustig das klingt meine ich das sogar ernst. ;o)
    Alles Gute für die nächsten 250.000!

  14. Barbara 2 Wochen vor

    Wunderbar!
    Genau das macht euch und euer Produkt so besonders. Danke.
    Herzlichen Glückwunsch.

  15. Eli 3 Wochen vor

    Schön, dass es euch gibt :)
    Und Glückwunsch zu den 250.000!

  16. Aileen 3 Wochen vor

    Hallo liebes “ein guter Plan” Team,
    seit es euch gibt unterstütze ich den Planer und ich bin schon ganz aufgeregt, wann aufgestockt wird. Ich bin selbst selbstständig und ich könnte womöglich ein ganzes Buch schreiben über mein persönliches Jahr 2020 was völlig crazy war. Ich lese diesen Artikel und bin einfach sehr inspiriert von Eurer Arbeit und das gibt mir persönlich auch wieder Mut. Und sehr gerne möchte ich auch 2021 einen Kalender von Euch haben. Und es wäre vorzüglich, wenn “einperfekter Tag” oder eine “gute Idee” wieder kommen täte. Ich zähl auf Euch und wünsche nur das Beste ich würde so gerne mal nach Berlin kommen auf nen Saft… (beste Stelle im Artikel).
    All the best ich glaube wir alle machen da was richtig Grosses, wenn wir nur nicht aufgeben.

  17. Gabi 3 Wochen vor

    Tolle Geschichte die Mut macht. Ein echtes Herzensprojekt wird immer gut! Alles Liebe für euch, Ein guter Plan 2021 – gehört für mich auf jeden Fall ins Jahr 2021.

  18. Claudia 3 Wochen vor

    Ihr seid so klasse, weil natürlich 1. die Produkte super sind (ich habe eben mein drittes Jahr bestellt) und 2. Ihr durch die Blogartikel so nahbar wirkt und so verletzlich und trotzdem stark. Ich liebe die Bücher und empfehle sie immer weiter, das von 2020 ist pink und eh ein Knaller, wenn man das aus der Handtasche holt. Und ich hätte auch kein Problem damit, einen Kalender mit Leim auf dem Leinen zu kaufen, dann hat er schon den ersten Fleck und weitere folgen bei regem Gebrauch ja eh. Ich liebe Euch und Euren Verlag!

  19. Anni 3 Wochen vor

    Es freut mich wirklich wahnsinnig für euch, dass doch noch alles irgendwie gut geworden ist! Und damit auch für mich, denn ich beende diesen Monat meinen ersten guten Plan (Edu) und liebäugle bereits regelmäßig mit dem nächsten Exemplar in meiner Schublade. Nachdem ich endlich diesen wundervollen Planer gefunden habe, der alles hat was ich jemals von einem Planer wollte und mehr, wäre ich doch am Boden zerstört ihn nicht mehr nachbestellen zu können.
    Ich wünsche euch alles Gute für die Zukunft und freue mich schon auf die angekündigten neuen Titel!

  20. Kerstin 3 Wochen vor

    Mein erster guter Plan wurde mit Erscheinen des guten Plan pro direkt ersetzt – war das noch im selben Jahr? Ich weiß auf jeden Fall das ich mir in einem Jahr gleich zwei gekauft habe – weil ich einfach ein Pro Fan bin. Auf jeden Fall liegen hier gerade Version 2020 und 2021 glücklich nebeneinander am Schreibtisch im Einsatz und 2017-2019 grinsen aus dem Regal. Den “Ursprungs-ein guter Plan” habe ich leider irgendwie verschusselt. Und ich muss sagen der “Neue” ist wirklich noch schöner geworden. Ich freue mich jeden Tag des Jahres an meinem guten Plan Pro- habe ihn überall dabei und er zerfällt auch Ende des Jahres nicht in seine Einzelteile. Das für mich größte Manko der letzten Jahre, die viel zu späte Auslieferung für den geschäftlichen Einsatz habt ihr dieses Jahr mehr als gut gemacht. Ich bin glücklich das es euch weiter gibt – und wenn ihr im Februar den Planer für 2022 raus bringt hol ich mir den auch schon im Februar :-) Bin gespannt auf die neuen Produkte und bedanke mich aus ganzem Herzen das ihr so einen tollen Planer macht.

  21. Sonja 3 Wochen vor

    Ihr seid großartig! Weiter so! Ich hab euch erst vor zwei Monaten entdeckt und bin so begeistert von der rundum durchdachten Nachhaltigkeit. Ein guter Plan Pro 2021, ein gutes Projekt und ein guter Punkt stehen hier schon im Regal. Ich liebe eure Inspirationen auf Instagram und die App ist einfach nur super praktisch.

  22. Theresa 3 Wochen vor

    Danke für den spannenden Einblick! Sehr interessant, dass es bei euch nicht immer gut läuft, das bekommt man sonst ja nie mit. Ich wünsche euch eine entspanntes Rest-Jahr 2020! Ich habe Ein guter Plan 2021 schon da, bin so zufrieden!

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